Was Australier wirklich über das Klima denken

Australiern liegt Klimaschutz am Herzen, doch die meiste Forschung erklärt nicht, warum gute Absichten selten zu Handeln werden. Jenny Maginess, Gründerin von G+S Communications, wollte diese Lücke schließen.

In 200 Interviews erstellte ihr Team Climate Sentiment in Australia 2025, eine landesweite Studie, die zeigt, wo Menschen zögern, woran sie noch glauben und wie Kommunikatoren sie dort abholen, wo sie stehen.

Climate Sentiment in Australia 2025 – eine Studie im Auftrag von G+S Communications, Forschung durchgeführt von Juno
Der Bericht Climate Sentiment in Australia 2025.

Die Herausforderung

Klimaforschung erfasst, was Menschen zu sagen glauben, nicht das, was sie wirklich denken. Jenny wollte über Umfragen und die „richtigen“ Antworten hinausgehen und sehen, wie Australier über Klima sprechen, wenn niemand zusieht. Sie nutzte Juno, um echte Haltungen und Hürden zu entdecken, die klügere Kommunikation prägen können.

So haben sie die Studie mit Juno aufgebaut:

  • Ask about values, daily behaviors, and trade-offs.
  • Let interviews surface contradictions, not just consensus.
  • Publish a credible, public-facing report with findings and next steps.
Zitat von Jenny Maginess: Die Grenzen klassischer Forschung haben mich frustriert, und Juno hat uns einen Weg gegeben, tiefer zu gehen und zu hören, was Menschen wirklich denken.
Jenny Maginess, Gründerin, G+S Communications

Die Lösung

G+S wollte eine qualitative Studie mit 200 Australiern aus unterschiedlichen Milieus und Regionen führen. Juno führte asynchrone Interviews. Die Menschen wurden nicht an ein Skript gebunden oder zu politisch korrekten Antworten gedrängt.

Juno fragte nach Beispielen, klärte Widersprüche und half Menschen zu erklären, warum sie so handelten, wie sie handelten. Ein roter Faden zeigte sich: Teilnehmer teilten im Vertrauen Dinge, die sie in einem öffentlichen Forum nie sagen würden.

Das offene Format gab den Menschen mehr Freiheit, offen zu sein. Sie antworteten in ihren eigenen Worten, zu ihrer eigenen Zeit, ohne Einschränkungen.

Was dadurch möglich wurde:

  1. Scale: hundreds of detailed interviews completed and analysed in weeks.
  2. Depth: Juno explored every response for decisions or meaning to uncover richer answers.
  3. Transparency: Juno themes connected directly to quotes, giving the findings context and credibility.

Die Erkenntnisse

Die Studie zeichnete ein detailliertes Bild davon, wie Australier beim Klimaschutz denken und handeln. Den Menschen liegt viel daran, doch sie fühlen sich zwischen echter Absicht und Reibung festgefahren.

  • Care exists, but limits apply. Australians want to act but face pressure from rising costs and daily demands.
  • “Trustworthy” and “authentic” are no longer persuasive. People want proof, not positioning.
  • Consistent behavior happens at home, particularly recycling, while broader action stalls.
  • Climate divide is growing. Many believe individual efforts make little difference compared to government and industry action.
  • People want more clarity. They are more likely to act when they understand the outcomes and the pathway.
  • The desire to do more is there, but people lack clear, simple ways to act.

G+S nutzte diese Erkenntnisse, um zu zeigen, wo sich Kommunikation ändern muss. Klimaschutz muss bei den Menschen dort ansetzen, wo sie stehen – bei Kosten, Vertrauen und Gewohnheit – und ihnen mit Transparenz und praktischen Schritten begegnen.

Sechs Erkenntniskarten: Reibung beseitigen, Belege statt Versprechen, Auf Gewohnheiten aufbauen, Von Schuld zu geteilter Verantwortung
Erkenntnisse aus Climate Sentiment in Australia 2025.

Die Wirkung

Die Studie Climate Sentiment in Australia 2025 gab Politik, Marken und Kommunikatoren ein fundiertes Bild davon, wie Australier über Klimaschutz denken. Die Studie war stringent genug zum Veröffentlichen und glaubwürdig genug, um Strategie zu leiten. Sie lieferte Menge, Tiefe und klare Belege.

G+S nutzte Juno, um 200 Interviews zu führen, und die Struktur, um daraus eine klare landesweite Geschichte zu machen.

Das Ergebnis ist ein neues Modell für öffentliche Erkenntnisse, das offen über Kosten, Vertrauen und Verhalten spricht und zeigt, wie Klimaforschung echte Veränderung antreiben kann.

Verstehen, automatisiert.

Juno führt qualitative Interviews mit echten Menschen, ohne Skript, um zu finden, wonach Sie nicht zu fragen wussten.